Worum es geht
Echte Glasfaser gehört heute in jeden Neubau — sie ist so selbstverständlich wie ein Strom- oder Wasseranschluss. Wir statten Neubauprojekte im Rhein-Neckar-Dreieck mit einem Glasfaseranschluss bis in jede Wohnung aus und betreiben das Netz anschließend selbst. Sie bekommen Erschließung, Hausanschluss und Inhouse-Netz aus einer Hand.
Diese Seite richtet sich an Bauträger, Projektentwickler und Generalunternehmer. Sie erklärt, wann Glasfaser in die Planung gehört, was technisch gebraucht wird und wie wir uns in Ihren Bauablauf einfügen.
Warum früh einplanen
Je früher Glasfaser mitgedacht wird, desto einfacher und günstiger ist sie umzusetzen. Werden Leerrohrführung, Hauseinführung und Technikraum schon in der Planung berücksichtigt, lässt sich der Anschluss im Zuge des regulären Bauablaufs herstellen — ohne nachträgliche Schlitze, Aufputz-Lösungen oder zweite Anfahrten.
Nachrüsten ist dagegen aufwendig und sichtbar. Wer von Anfang an plant, vermeidet Mehrkosten und übergibt am Ende ein Objekt, das vom ersten Tag an vollständig angeschlossen ist.
Was technisch gebraucht wird
Für eine saubere Erschließung braucht es im Wesentlichen drei Dinge. Erstens eine Hauseinführung für das Glasfaserkabel, idealerweise über eine Mehrsparten-Hauseinführung gemeinsam mit den übrigen Versorgungsleitungen. Zweitens einen Hausübergabepunkt in einem geeigneten Technik- oder Hausanschlussraum. Drittens die Inhouse-Verkabelung als Sternverkabelung von dort bis in jede Wohnung.
Die Ausführung orientiert sich an den einschlägigen Normen für Gebäude-Elektroinstallation und Kommunikationsverkabelung. Die genaue Auslegung — Wege, Brandschutz, Platzbedarf im Technikraum — stimmen wir früh mit Ihrer Planung ab, damit es im Bau keine Überraschungen gibt.
Schnittstellen zum Bauablauf
Wir greifen an den passenden Stellen in den Bauablauf ein, ohne ihn zu stören. In der Rohbauphase werden Leerrohre und Hauseinführung gesetzt. Vor Verschließen der Wände erfolgt die Inhouse-Verkabelung. Zum Innenausbau hin werden Dosen und Hausübergabepunkt gesetzt und die Anlage geprüft.
Damit das reibungslos funktioniert, stimmen wir unsere Termine eng mit Ihrer Bauleitung ab. Ein fester Ansprechpartner koordiniert auf unserer Seite — Sie haben einen klaren Gegenpart statt wechselnder Subunternehmer.
Vertragliche Grundlage
Grundlage ist eine Erschließungs- bzw. Gestattungsvereinbarung mit dem Bauträger beziehungsweise dem künftigen Eigentümer. Sie regelt Leistungsumfang, Schnittstellen, Termine, Eigentum und Betrieb der Infrastruktur sowie die Zuständigkeiten zwischen Ihrem Gewerk und unserem.
Die im Gebäude verlegte Infrastruktur betreiben anschließend wir — inklusive Wartung und Entstörung. Für die spätere Eigentümergemeinschaft oder den Verwalter entsteht so kein technischer Pflegeaufwand.
Kosten und Modell
In der Regel bauen wir eigenwirtschaftlich: Wir tragen die Investition in die Glasfaser und refinanzieren sie über die Anschlüsse der späteren Bewohner. Welche Leistungen davon umfasst sind und welche bauseitig zu erbringen sind (etwa Leerrohre im Rohbau), halten wir in der Erschließungsvereinbarung eindeutig fest. «Genaue Leistungsabgrenzung und etwaige Eigenanteile bitte final bestätigen.»
So wissen Sie früh, was Ihr Gewerk umfasst und was wir übernehmen — ohne versteckte Posten.
Übergabe und Aktivierung
Zum Bezug ist alles bereit: Die Anlage ist geprüft, dokumentiert und betriebsbereit. Ihre Käufer oder Mieter müssen lediglich einen Tarif buchen und sind sofort online — kein Warten auf Anschlüsse, kein Provisorium in den ersten Wochen nach dem Einzug.
Sie übergeben damit ein Objekt, das digital vollständig erschlossen ist — ein konkreter, spürbarer Pluspunkt bei der Abnahme.
Mehrwert und Vermarktung
Ein echter Glasfaseranschluss ist ein Verkaufs- und Vermietungsargument. „FTTH vorhanden" zieht bei Käufern und Mietern und unterstreicht die Wertigkeit des Objekts. Gleichzeitig ist die Infrastruktur zukunftssicher: Höhere Bandbreiten lassen sich später ohne baulichen Eingriff bereitstellen.
Häufige Fragen
Ab welcher Projektgröße lohnt sich das?
Vom Mehrfamilienhaus bis zum größeren Quartier. Sprechen Sie uns bei kleineren Vorhaben an — entscheidend ist, dass wir früh eingebunden sind.
Wer verlegt die Leerrohre?
Das legen wir in der Erschließungsvereinbarung fest. Häufig erfolgt der Tiefbau bzw. die Leerrohrverlegung im Rohbau bauseitig nach unserer Vorgabe — die Faser ziehen und aktivieren dann wir.
Was, wenn die Käufer einen anderen Anbieter wollen?
Die Bewohner buchen ihren Tarif selbst und werden zu nichts verpflichtet. Wichtig ist, dass das Gebäude technisch vollständig erschlossen ist.
Planen Sie neu? Reden wir früh.
Je früher Glasfaser mitgedacht wird, desto einfacher die Erschließung. Schildern Sie uns Ihr Projekt — wir melden uns mit einer ersten Einschätzung.
Projekt anfragenTechnische Angaben sind allgemeiner Natur; die konkrete Ausführung richtet sich nach den geltenden Normen und der projektbezogenen Planung. Maßgeblich ist die individuelle Erschließungsvereinbarung.